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10 Jahre - 10 Geschichten

Ein Jubiläum lebt von den Menschen, die es gemeinsam mit Leben füllen. Seit 10 Jahren gestalten engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseren gemeinsamen Weg – mit Kompetenz, Herz und Persönlichkeit.

26.08.2026
Dr. Küster mit seinem Kollegen Prof. Kliem

In unserer Interviewreihe "10 Jahre - 10 Geschichten" stellen wir zehn von ihnen vor. Sie erzählen von ihren Anfängen, besonderen Momenten, Veränderungen und davon, was unser Klinikum für sie ausmacht. So entsteht ein ganz persönlicher Blick auf ein Jahrzehnt voller Entwicklung, Herausforderungen und gemeinsamer Erfolge.

Unsere August-Ausgabe von 10 Jahre - 10 Geschichten beschäftigt sich mit Dr. Jens Küster. Dr. Küster ist bereits seit 1999 Teil unseres Teams. Im Jahr 2001 wurde er Chefarzt der Urologie, 2021 übernahm er die Position des Ärztlichen Direktors.

Jens Küsters erster Tag war am 01. Februar 1999 im damaligen Nephrologischen Zentrum Niedersachsen, damals trat er seine Stelle als leitender Oberarzt unter dem Chefarzt Dr. Winfried Schott an. In den darauffolgenden Jahren arbeiteten sie eng zusammen und bauten gemeinsam die Endourologie auf. 2001 übernahm Dr. Küster schließlich selbst die Position des Chefarztes der Urologie, als Dr. Schott in den Ruhestand trat.

Sein Wunsch war es zunächst in Göttingen seine ärztliche Ausbildung zu beginnen. In den Neunzigerjahren waren dort die Stellen rar. Ein kurzer Zwischenstopp in Bremen führte ihn nach Hann. Münden, von dort nach Göttingen, Hannover und Fulda und dann wieder zurück nach Hann. Münden.

Wenn Dr. Jens Küster an seinen Arbeitsalltag denkt, fällt ihm als erstes das kollegiale und engagierte Miteinander ein.

„Was die Zusammenarbeit im Klinikum für mich so besonders macht, ist vor allem ihre Dynamik und die stetige Weiterentwicklung – Stillstand gibt es hier nicht“,

erklärt der Arzt. Es gebe immer neue Möglichkeiten, Dinge voranzubringen und gemeinsam zu gestalten.

„Dabei erlebe ich ein äußerst kollegiales und engagiertes Miteinander in allen Bereichen sowie einen engen interdisziplinären Austausch“,

führt Dr. Küster weiter aus. Das Arbeitsumfeld sei von gegenseitigem Wohlfühlen und echter Wertschätzung geprägt.

„Besonders bereichernd ist zudem die enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung, durch die wir viele Patientinnen und Patienten über Jahre hinweg begleiten können.“

Dieses positive Umfeld prägt auch den Blick auf unvergessliche Begegnungen mit Kollegen und Patienten: Es ist das Gefühl, für die Patienten da sei sein, Krankheiten zu heilen oder Leid zu lindern.

Rückblickend auf die vergangenen zehn Jahre haben sich vor allem strukturelle und kulturelle Rahmenbedingungen verändert. Der allgemeine Fachkräftemangel in Deutschland stellt das Haus vor große Aufgaben. Eine zentrale Entwicklung ist dabei die Integration von internationalen Kollegen im ärztlichen sowie im pflegerischen Bereich. Diese kulturelle Integration verläuft immer wieder unterschiedlich und bringt stetig neue Dynamiken mit sich.

Gleichgeblieben ist trotz aller Umbrüche das Fundament der Abteilung: Das Team der Urologie mit Ärzten, der Pflege und den Mitarbeitenden des MVZ ist lange etabliert, außerordentlich konstant und bildet gerade in Zeiten des Wandels eine verlässliche Stütze.

„Auf meine Mitarbeiter ist stets zu 100 Prozent Verlass.“

Neuen Kolleginnen und Kollegen möchte Dr. Küster vor allem eine fundierte Ausbildung mit auf den Weg geben – sowohl in medizinischer als auch in menschlicher Hinsicht. Dabei geht es ihm besonders darum, die Empathie zu schärfen, um die nächste Generation zu hervorragenden Urologen auszubilden.

Zusammenfassend lässt sich seine bisherige Schaffenszeit am besten mit einem prägnanten Buchtitel beschreiben:

"Im Klinikum Hann. Münden viel Neues."

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